Polyphonie

HILFE!
Schweig.
Du schweigst?
Du schweigst.
Ich schweige nicht!
Eben.

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Akademie des Sprechens – Erfahrungsbericht

Dieses Semester habe ich nicht nur mit meinem Master in Deutscher Philologie begonnen, sondern auch mit einer Ausbildung als Sprecherin an der Akademie des Sprechens in Wien. Hier kurz die Beschreibung zu dieser Ausbildung direkt von der Homepage der Akademie:

Sie erhalten eine profunde Sprech-Ausbildung in den Bereichen Sprechtechnik, Stimmbildung und Atmung, Mikrophonsprechen und Texte lesen, um professionell auf der Bühne und am Mikrophon deutlich und resonant sprechen zu können. Im Schauspiel-Training für SprecherInnen lernen Sie, Ihren Körper beim Sprechen richtig einzusetzen und – mithilfe von Schauspieltechnik – die passenden Emotionen bedienen zu können.

Das erste Semester habe ich gerade abgeschlossen und kann somit schon ein paar meiner Erfahrungen mit euch teilen. Zum Großteil bestand dieses Semester aus einem Kurs der jeden Freitagabend stattfand, und diversen Seminaren. Jeden Freitagabend hatten wir jeweils eine Stunde Unterricht in den Fächern Sprechtechnik, Stimmbildung und Schauspiel. In den Seminaren, die meist am Samstag von 20:00 bist 17:45 stattfanden (es gab auch Ersatztermine unter der Woche), ging es unter anderem um Kommunikation, Körpersprache, Tontechnik, Rhetorik und Literatur.

Ich persönlich muss sagen, dass sich der Kurs gegen Ende stark verbessert hat. Am Anfang war mir oft langweilig und es wurde viel zu viel wiederholt. Gegen Ende wurden wir vor allem im Bereich Schauspiel stark gefordert, was mir viel besser gefiel. Ich hoffe sehr, dass es nächstes Semester so weiter geht. Im Bereich Sprechtechnik kannte ich die Grundlagen schon, ebenso in der Stimmbildung, also freue ich mich sehr auf die Einzelstunden im zweiten Semester. Mit einem Preis von 2.200€ pro Semester ist die Ausbildung sicher nicht billig, jedoch muss ich dazu sagen, dass vergleichbare Ausbildungen gleich teuer bis teurer sind und man bei diesem Kurs nach zwei Jahren ein Diplom in Händen hält. Vor allem die Länge der Ausbildung, die Kombination von Einzel- und Gruppenstunden und der Schauspielunterricht haben mich am Ende überzeugt. Weitere Ausbildungen findet man z.B. an der Deutschen POP oder an der Schule des Sprechens.

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Neue Projekte.

Hallo, ihr Lieben. Fühlt euch auch angesprochen, wenn ihr nicht lieb seid. Ich bin da nicht so.

Ich bin im Moment wieder unglaublich produktiv, was einfach daran liegt, dass ich viel zu tun habe. Komisch aber wahr. Je mehr ich generell zu tun habe, desto mehr schreibe ich. Kaum hab ich mal mehr Zeit, hab ich weder Ideen noch Lust mich vors Papier zu setzen. Im Moment schreibe ich auf jeden Fall an einer Reihe von Gedichten, die allesamt etwas düster anmuten und schön in Melancholie und Weltschmerz getränkt sind. Muss auch mal sein. Leseproben gibt’s demnächst.

Poetry Slam Texte wollen in letzter Zeit nicht so recht fließen, ich geb mir allerdings Mühe. So viel zu meinem literarischen Schaffen.

Ich weiß noch nicht so recht, was ich mit meinem Blog anfangen soll, mir fehlen die Ideen. Immer nur Ankündigungen und hin und wieder ein Gedankenfetzen sind ja jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich denke eventuell an eine Fortsetzungsgeschichte oder sowas. Ich freu mich über Anregungen.

Bis bald!

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Title (optional)

Wenn die Welt zu schwer wird für die Schultern des Geistes, wenn die Gefühle zu groß sind für die dünnen Ketten, wenn alles alles sprengt und nichts besteht, wenn selbst Musik zu voll ist für die Leere die ich brauche, ich steck die Hörer in den Bach und lausche dem Rauschen der Fluten voll Klarheit, verklärte Spiegelung, geschliffene Steine, keine Stimme.

„My life is not a fucking game. Fuck you, my life is not a game.“ haut mir Sean Danielsen um die Ohren und lässt’s Melancholie regnen.

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Unbloggbar.

Ich kann nicht bloggen. Oder regelmäßig ein Tagebuch führen. Ich kann nicht jeden Tag eine halbe Stunde schreiben. Ich kann nicht zwei Wochen vor einer Prüfung anfangen zu lernen. Ich kann kein Buch lesen, wenn ich’s lesen muss. Ich kann nicht schlafen gehen, wenn die Nacht noch spannend ist. Ich kann nicht jeden Tag drei Portionen Gemüse essen. Ich kann nicht regelmäßig Sport betreiben. Ich kann nicht vor meinem Computer sitzen ohne facebook zu öffnen. Ich kann nicht rechtzeitig aufstehen, selbst wenn ich rechtzeitig wach bin.
Nicht immer.
Neujahrsvorsätze sind Beruhigungspillen für’s schlechte Gewissen. Meins bleibt clean und beständig.

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Guess who’s back.

Umzug, Heimaturlaub, Unheimaturlaub und KEINE Zeit zum Bloggen. Zumindest nicht so viel. Aber jetzt bin ich wieder da und voll mit Energie für das neue Semester!

Es beginnt ja nicht nur für die studierende Bevölkerung ein neues Semester, für die slammende Bevölkerung beginnt eine neue Saison, und das ist auch gut so! Die Ferien dauern schon viel zu lange. Und die neue Sasion beginnt mit einem lauten BAMN, bzw. SLAM, nämlich dem Ö-SLAM! Und ich bin dabei. Tatsache.

Am 19. Oktober finden die Vorrunden in Graz und Wien statt, ich trete in Wien an. Am 20. Oktober folgt dann das große Finale in Leoben! Auf folgender Seite findet ihr alles, was ihr zu dem Thema wissen müsst –> Seite!
Alle drei Runden werden auch im Internet auf www.kulturkugel.at übertragen. Am tollsten wäre es natürlich, wenn ihr alle persönlich kommt, aber so könnt ihr das Spektakel auch verfolgen während ihr zu Hause rum gammelt.

In den Ferien habe ich eigentlich nur an einem Slam teilgenommen, das war der Slam in Kärnten am Acoustic Lakeside Festival. Es war sehr schön dort und es hat mich sehr gefreut, endlich einmal dort zu slammen, wo ich aufgewachsen bin. Musik, Essen, Atmosphäre, einfach wunderbar, ich kann diese Veranstaltung nur wärmstens empfehlen.

Auch für die kalten Jahreszeiten sind einige Slams geplant, unter anderem einer in Salzburg, was mich besonders freut, weil ich wieder außerhalb Wiens lesen darf. Alles weitere erfahrt ihr bald. Echt. Here to stay. Und so.

Ich hoffe ihr hattet einen genau so tollen Sommer wie ich und startet mit mir in einen noch tolleren Herbst. Bis bald.

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Long time no see!

Hey, ihr Hübschen. Ja, ihr seid hübsch. Alle. Und ja, ich hab gerade sehr gute Laune.

Ich hab sehr lange nichts mehr geschrieben, aber das macht nichts, ich hol das nämlich jetzt alles nach.
Seit meinem letzten Eintrag hab ich nur an vier Slams teilgenommen, was in erster Linie daran liegt, dass die Uni mich sehr vereinnahmt hat. Deshalb will ich mir auch den Sommer über viel Zeit dafür nehmen, neues Geschriebenes zu produzieren. Produzieren klingt übrigens nur unglaublich langweilig, ist es aber nicht.

Zwei der Slams waren übrigens Bus Bim Slams, einer im 4. und einer im 18. Bezirk, und beide waren zauberhaft. Diese Slams gibt’s übrigens immer noch, bis zum 23. Juni, also schwingt euch zu den Haltestellen und stürzt euch ins dichterische Vergnügen. Die Termine findet ihr auch dieser Seite –> Seite. Da findet ihr übrigens auch Berichte zu den einzelnen Slams. Bald sollte auch der Bericht vom heutigen Bezirk im 18. Bezirk zu lesen sein.

Außerdem habe ich vor zwei Tagen mein erstes Slam-Auswärtsspiel erlebt, nämlich in Harmanschlag im unglaublich grünen und gut riechenden Waldviertel. Das Publikum war zwar nicht groß, aber sehr begeistert und freundlich. Es hat großen Spaß gemacht, ein Danke geht an dieser Stelle an die Slammasterin Mieze Medusa für die Möglichkeit, überhaupt mitzufahren. Tschif (nicht nur Slammer sondern auch Gelegenheitstaxifahrer), Jörg Zemmler und Andi Plammer waren auch mit dabei.
Außerdem hab ich bei diesem Slam meinen ersten Roman von Mieze Medusa gekauft. Mia Messer. Ich bin gespannt!

Dann war da natürlich auch noch der Poetry Slam Cup im Café Prückel. Was soll ich sagen. Super Stimmung, gute Laune, gute Texte und ein wahnsinnig netter Sieger (Simon Libsig), der seinen Preis unter allen TeilnehmerInnen aufgeteilt hat.

Soviel dazu. Ich melde mich bald wieder, bis dahin wünsch ich euch viel Spaß und schönes Wetter.

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